Birke (Betula): Die Birke ist in ganz Europa verbreitet. Sie gedeiht auf Ödlandflächen und gehört zu den Pionierbaumarten, die nach der letzten Eiszeit an vielen Standorten die Wiederbewaldung einleiteten. Das gelblichweiß bis goldgelbe Holz, das im Kernbereich bei älteren Stämmen auch hellrotbraun meliert sein kann, hat einen wunderbar seidigen Glanz. Eine sehr seltene Wuchsbesonderheit stellt das geflammte Holz und ebenso das der Eisbirke und der Braunmaserbirke dar.
Maserwuchs: besteht aus einem mehr oder weniger verschlungenen, vom gewöhnlichen geradlinigen Wuchs abweichenden Verlauf der Holzfasern. Dieser kann durch verschiedene Umstände hervorgerufen werden. Als Holzart- und rassebedingte Veranlagung entsteht er meist durch Wucherung örtlich gehäufter Knospen, der sogenannten schlafenden Augen, die zur Entwicklung gelangen und durch ihr Wachstum die Holzfasern zu mannigfachen Krümmungen und knäuelartigen Verschlingungen zwingen. Ebenso können Verletzungen und Krankheiten einen Maserwuchs begünstigen. Maserholz ist durch seinen wilden Faserverlauf sehr schwer zu bearbeiten. Es ist wegen seiner ausdruckstarken Struktur für Drechsel-, und Kunsttischlerarbeiten sehr gesucht und findet sich allerdings vorwiegend nur als Furnier im Handel.
Kombinationsmöglichkeiten: Sie können generell alle Holzarten miteinander kombinieren. Ich empfehle Ihnen helle Hölzer für Salz und dunkle Hölzer für Pfeffer.
Erlesene Hölzer
Die sorgfältig ausgewählten Harthölzer, gewachsen im süddeutschen Raum suche ich in Obstwiesen, Gärten, Wäldern und Parkanlagen.Selten verwendete Baumarten und Abweichungen vom gewöhnlichen Wuchs bestimmen die Einmaligkeit der Objekte.Mühle und Streuer liegen warm in der Hand, Pfeffer und Salz können im Holz atmen.