Eiche (Quercus): Die Eiche, ob als Baum oder Holz, ist jedem ein Begriff. Mit seiner Lebenserwartung von bis zu 800 Jahren war er immer an bedeutenden Plätzen z.B. als Gerichtsbaum anzutreffen. Sie hat sich ihren Platz im modernen Möbelbau wieder zurückerobert. Gerade seine Festigkeit und der gelbbraune bis lederbraune Farbton, der durch das Ölen der Oberflächen entsteht, ist sehr ansprechend.
Eiche Subfossil / Mooreiche: Hierbei handelt es sich nicht um eine Baumart, sondern um Eichenstämme, Stamm- und Astfragmente die über Jahrhunderte, oder gar Jahrtausende in Bodenschichten etwa 2 ? 8 m unter der Erdoberfläche, insbesondere in Sandkiesschichen, Mooren, Sümpfen oder an Flussufern eingebettet waren. Die Verfärbung entsteht durch die Reaktion der im Wasser enthaltenen Eisensalze mit der Gerbsäure des Eichenholzes. Die Verfärbung kann sehr unterschiedlich sein und variiert von hellgrau über dunkelbraun, blaugrau bis tiefschwarz. Diese subfossilen Eichen können 600 bis 8500 Jahre alt sein. Die Bergung, Aufbereitung und Trocknung ist sehr aufwändig, was rissfreie Qualitäten zu einer Kostbarkeit macht.
Erlesene Hölzer
Die sorgfältig ausgewählten Harthölzer, gewachsen im süddeutschen Raum suche ich in Obstwiesen, Gärten, Wäldern und Parkanlagen.Selten verwendete Baumarten und Abweichungen vom gewöhnlichen Wuchs bestimmen die Einmaligkeit der Objekte.Mühle und Streuer liegen warm in der Hand, Pfeffer und Salz können im Holz atmen.